Kompost im Ackerbau

Jahr für Jahr ernten wir wertvolle Früchte auf unseren Äckern und sind stets bestrebt, die Erträge möglichst zu optimierten. Dabei werden grosse Mengen organische Substanz von den Äckern abgeführt.

Um den Boden langfristig fruchtbar zu halten sollte ein Humusabbau vermieden werden. Der Einsatz von Kompost stellt eine optimale Variante dar, dem Boden etwas zurückzugeben und ihn gleichzeitig mit wichtigen Grundnähstoffen wie Stickstoff, Phosphor, Kali und Magnesium zu versorgen.

Um eine genauere Berechnung der Humusbilanz zu erstellen empfehlen wir die Agroscope Humusbilanz. Mit diesem Online-Tool kann mit der Eingabe einiger Zahlen eine BIlanz pro Parzelle und Jahr berechnet werden.

Kompost enthält neben den vielen Nährstoffen vor allem auch stabilisierte Humusformen. Von den 5kg Nges/m3 Kompost ist nur etwa 10% kurzfristig verfügbar. Der grösste Teil wird sehr langsam abgegeben. Deshalb muss auch in der Nährstoffbilanz nur 10% des Nges angerechnet werden. Dies entspricht 0.5kg Nverf / m3 , was auch so im HODUFLU verbucht wird.

 

Der Bedarf an P2O5, K2O und Mg von 1ha Weizen kann bereits mit 3 Fudern Kompost (48m3) gedeckt werden.

Mit 5 Fudern Kompost (80m3) kann der Bedarf an P2O5, K2O und Mg von 1ha Silomais gedeckt werden.

Qualitätskompost

Das gemischte Grüngut wird nach dem shreddern mehrmals umgeschichtet, sodass jeder Teil mehrmals im innern des Haufen war. Dadurch kann die Hygienisierung sichergestellt werden und Sie erhalten einen unkrautfreien Kompost.

Nach dem Rotteprozess folgt das Aussieben des Kompost. Mit einer Trommelsiebanlage werden Fremdstoffe (Steine, Plastik) sowie auch grössere, noch nicht vollständig verottete Holzteile ausgesibet. Es wird ene Trommelsieb mit Maschenweite 30mm eingesetzt. Dadurch entsteht ein homogener Kompost der frei von grossen Fremstoffen ist.